prinz regent stücke

Woyzeck

nach Georg Büchner. Im Rahmen des Festivals Impulse


Regie: Boris Nikitin
mit: Malte Scholz

„Ein guter Mord, ein ächter Mord, ein schöner Mord…“ Mit dieser Feststellung endet Georg Büchners Drama. Der historische Fall des Bürgers Woyzeck fand dagegen seinen Abschluss am Galgen und hinterließ der juristischen Welt einen neuen Begriff: Die Zurechnungsfähigkeit. Büchner nahm den Fall zum Anlass, um mit seinem Drama eine eigene Version dieses Diskurses zu formulieren. „Woyzeck“ von Boris Nikitin und Malte Scholz beginnt mit einer furiosen Einführung zum Stück durch den Performer. Sein über zehn Minuten dauernder Monolog, ein auf höchster Geschwindigkeit ratterndes, körperliches Denken, fasst zusammen, was sich innerhalb der nächsten Stunde ereignen wird: Ein Diskurs um den Begriff der Zurechnungsfähigkeit.

Legende

karten Noch Karten vorhanden
kartenausverkauft Ausverkauft

 [e]
schatten