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PRESSESTIMMEN
NICOLAUS RICHTER DE VROE (*1955)


 
zur Uraufführung von „Les cases conjuguées“ bei den Donaueschinger Musiktagen 2006:


NMZ
Nicolaus Richter de Vroe schrieb mit „Les cases conjuguées“ ein differenziertes Dialogstück 
zwischen Streichquartett und Orchester mit interessanten Streichertechniken, das vielleicht nicht 
immer wusste, wo es eigentlich hin soll.
Reinhard Schulz

MUSIKTEXTE
Nicolaus Richter de Vroes „Les cases conjuguées“ für Streichquartett und ein streicherdominiertes 
Orchester erinnert mich an sein in Westdeutschland fast unbekannt gebliebenes Meisterstück 
„Tetrad I“ für Streichquartett, mit dem er seine Studien bei Goldman  Mitte der achtziger Jahre 
abschloß. Vor allem der Anfang knüpft an die Transparenz dieser frühen Arbeit an. Im Laufe der 
gut zwanzig Minuten aber steigert sich die Intensität der rhythmischen Streicherkomposition 
zu seltener Prägnanz und Insistenz.
Reinhard Oehlschlägel

ÖSTERREICHISCHE MUSIKZEITSCHRIFT
... mit dem SWR-Sinfonieorchester, sicher und klar geleitet von Arturo Tamayo, in besten Händen. 
Ebenso Nicolaus Richter de Vroes „Les cases conjuguées“ für (Arditti)-Streichquartett und Orchester: 
eine durchhörte, um zentrale Akkorede gelagerte, rhythmisch auch kantige Klangwelt.
Lothar Knessl

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
SWR... dessen traditionsreiches, agil gebliebenes Sinfonieorchester besorgt in der Regel viele der 
Uraufführungen – so das Eröffnungskonzert mit Stücken von Adriana Hölszky, Richard Ayres, 
Nicolaus Richter de Vroe und Brian Ferneyhough, wobei nur die beiden Letzteren mit raffinierter 
Konstruktivität überzeugten.
Wolfgang Schreiber

Frankfurter Rundschau
Auf stillere Weise eindringlich das Werk Les cases conjuguées / Schwesterfelder von Nicolaus Richter de Vroe.
Hans-Klaus Jungheinrich

ESSLINGER ZEITUNG / LUDWIGSBURGER KREISZEITUNG
Musikalisch gewichtiger zeigte sich dann der zweite Teil des Konzerts: „Les cases conjuguées“ von 
Nicolaus Richter de Vroe konfrontiert das zunächst asiatisch tönende Orchester mit einem dynamischen 
Gegenentwurf des Solo-Streichquartetts, beide „Schwesterfelder“ (so der deutsche Titel) beeinflussen 
sich gegenseitig, bis die Anverwandlung zu einer kollektiv-verschwisterten Litanei führt. Irvine Arditti 
hatte das mikrotonal oszillierende letzte Wort.
Dietholf Zerweck
    

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