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Industriekultur in NRW
Orte, Veranstaltungen, Links und jetzt neu: die Industriegeschichte der Regionen weiter
 
Filmliste
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66 Seasons
A
Adire - Indigo Textiles amongst the YorubaAids Aufklärungs Spot KurzfassungAKINI Trinidad Karneval Moko Jumbies Soca Calypso TobagoAlexander / AleksandrsAlte Reklame - Die schönsten Emailschilder und WerbefigurenAltenheimAmphitryon (Trailer)ANOTHER GLORIOUS DAY/ TrailerAntonia lässt sich Ohrlöcher schiessen (Antonia gets her ears pierced)ASIA MINOR OVER AGAINATEMZUGATHENEAuf der Suche nach noch nie gehörten Klängen
B
Bad Bill - The GatheringBahn unterm HammerBallspielBANQUET OF THE DEAD (The)Berlin Kulturforum Time Fades video installation by Philipp GeistBIRTHDAY PARTYBorn To FlyBucharest Fleeting Figures video installation by Philipp GeistBörsenbahn gestoppt?
C
CAPE TALENT / CAPE TALKChildren of Their Own Land / Savas zemes bērniCOOBER PEDY: WHITE MAN IN THE HOLEcube Pusher
D
D.S. Baldajev - Zeichner des GULagDas blaue Gold im Garten EdenDas kann's noch nicht gewesen sein...Das klingende Sonntagsrätsel - von Hans Rosenthal zu Christian BienertDas Tabu der FreiheitDas Vermächtnis des Jens KlipperDAVID GEGEN GOLIATHDavid Lynchs Dumbland / Does That Hurt You?Dein Kuss von göttlicher Natur - Vision eines FilmprojektesDer A-380Der Agrar RebellDER BOXPRINZDer eiserne BulldogDer Heinz vom FilmDER JUNGE DER VOM HIMMEL FIELDer Mesner und die DreigroschenoperDer StörenfriedDer Tod des Pero RadakovicDER TOD IST EIN WUNDERBARES ERLEBNISDeutscher VerkehrDie Auschwitz-Dialoge (Polen/Deutschland)DIE ENDLOSE QUELLE: SOLARENERGIEDie KandidatinDIE KARAWANE DER TUWINERDie Kinder des Cirque BouffonDie Kunst der FugeDie Kunst der Verführung - Das Akkordeon von Teodoro AnzellottiDie Leiden des jungen Werthers (Trailer)DIE NEUE POWER - Erneuerbare Energien in EuropaDie PARTEI mit Martin SonnebornDie PassionDIE STUNDENEICHEDIE WASSERMEISTERDie Zeit in meinen AugenDiktatoren in GundelfingenDomenicaDu bist mein Afrika
E
EARTHQUAKEEINE REISE NACH CUBAEINE TUWINISCHE REISEErna Weißenborn - Eine Frau schreibt ihren WegEu cand vreau sa fluier, fluiereXtaze - das eXperiment mit dem Glück
F
FIGHTING THE FIRESFilm About Films / Filma par filmāmFinn & TomFräulein Stinnes: Mit dem Auto um die Welt 1927-29Frank Ned & Busy LizzieFreiheit in die Welt
G
GALERAGEDANKEN WIE ZÜNDSTOFFGERMAN SOLDIERS IN ATHENS (8mm mute)Gewürzpredigt für Pfeffersäcke, Performance von Lili Fischer in St. Petri zu LübeckGIFTIG, ÄTZEND, EXPLOSIV!GOD IS NO SOPRANOGREEN LINESGrüne Türen in HetzeldorfGünter Wallraff - Ganz Unten
H
Hamlet - This Is Your FamilyHauptsache gemütlich - Deutsche WohnzimmerHeimatkunde - Eine Expedition in die Zone mit Martin SonnebornHeimliche BlickeHelmut Lachenmann und Wolfgang Rihm im Gespräch (10 Jahre später)HERCULES, ACHELOOS AND MY GRANNYHere We ComeHEUTE MINISTER, MORGEN BANKIERHinter diesen MauernHipHop-A Tale From The HoodHITLERS OstwallHOUSE OF CAIN (The)Hubert Burda - Zwischen Rebellion und PflichtHUNGERSTREIK IN DUISBURGHÖLLE IM BERG
I
''IM GRUNDE BIN ICH EIN AUS LAUTER ZWEIFELN BESTEHENDER GLÄUBIGER MENSCH''Ich bin kein wildes Mädchen mehrIch muss dir was sagenIhn gibt's nur einmal - Artur BraunerINS HERZ DER ZUKUNFT
J
James Krüss oder Die Suche nach den glücklichen InselnJohn Heartfield FotomonteurJonusas - Himmel und Hölle sind meinJordi Savall - Die Stimmen der GambeJordi Savall Familie & Freunde in concert
K
Kabale und LiebeKalinovski SquareKARIN WIECKHORST, FOTOGRAFIN AUS LEIPZIGKEHRAUS, wiederKEHREIN, KEHRAUSKlaus Groth - Ein Dichterleben
L
Lawine - Leben und Sterben des Werner KoenigLIGURIA LOVESTORYLOG BOOKS: GEORGE SEFERISLux et Umbra
M
''Myschink'' / andi teichmann music video by Philipp GeistMünchner FreiheitMein Herz zerreisstMein Traum, meine Liebe, meine HoffnungMentirasMister & Missis.SippiMorgenstimmungMs. Senior SweetheartMusterdorf mein MusterdorfMY CRETAN LEMON TREE
N
Nachlese mit Vilém und Edith Flusser, Teil 1Nachlese mit Vilém und Edith Flusser, Teil 2Nierenleiden, chronisch // Beatrix Hartmann: Hart im Nehmen.
P
PAINTING (The)Pater nosterPATRISPhoto: Inta Ruka. Portraits of People at Home / Foto: Inta Ruka. Cilvēku portreti savās mājās
R
rauten traurigRegina BluesRESURFACERussenbus
S
''seeblick'' #1''seeblick'' #2Sammeln, ErinnernSauna TangoSchwungrädersmall fishSneaker StoriesSolarTaxiSounds of the Seas - A science detective story.Spielzeug Zauber - Kleine WeltenStärker als die AngstStark ohne Gewalt
T
TaubblindThe Book of LeninsThe BoxThe CrossroadTHE DEADBROTHERS - Death is not the endthe happy tale of the missed auditionThe Keys To ParadiseThe Life and Other Building YardsThe Queen's Courtyard (English Subtitles)THE ROAD TO NODThis Way of Life - Neuseeland so leben wirTintenherz (Trailer)Tote ErnteTrakehnen wieder deutsch?Trickfilm-Fieber - Der Zeichentrick-Pionier Gerhard FieberTRIUMPH OVER TIMETRUPPENSPIELERTräume von Freiheit und GleichheitTschernobyl
U
Uma TrailerUP & DANCINGUtes Lesung Raumzeitlegende
V
Vergessen Sie'sVier helle KöpfeVIER WÄNDE ( Trailer)VOODOO RHYTHM - The Gospel of primitive Rock `n´ Roll
W
Wachsam Tag und NachtWas ist Improvisation?Wasser unterm HammerWasserkrieg in SpanienWelche Farbe hat das Nichts?Wenn die Zahnräder Menschen sind - György Ligeti´s KlavierkonzertWHAT TIME IS IT?Wild, Wild BeachWo ist Erkan Deriduk?Wollis PARADIES Trailer zum Film
Y
Yaptik-HasseYou`re Sexy When You`re Sad / Man pat?k ka meitene skumst
Z
ZeitRaum - 1. Film Kurzfassung (short)ZENSUR, GEFÄNGNIS, FOLTERZOWNIR - RADICAL MANZUG UM ZUG - Budapest 1944Zwielicht
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filmkultur

In einer Kooperation mit dem Projekt ONLINEFILM bieten wir den Mitgliedern der Kulturserver-Netzwerke die Möglichkeit Filme und Clips zu präsentieren. Eine Auswahl zeigen wir in der Videothek des Kulturportals. Alle Filme eines Kulturschaffenden kann man auf seiner Webvistenkarte sehen. Schreiben Sie an redaktion@kulturserver.de um weitere Informationen zu erhalten, wenn Sie Ihre Filme auch hier anbieten möchten.

 

Lawine - Leben und Sterben des Werner Koenig
Regie: Klaus Stern 
This is the story of an addiction, the Story of an addict. Addicted to life but searching the near death experience. Werner Koenig was one of the heroes of the new economy. With his film trading company Helcon MEDIA AG he understood himself as a global player. The talented skier and former European sailing champion loved speed and taking risks, in his job as well as in private life. With luck and unbreakable will he survived an avalanche in 1993. In November 2000 he starts again for a deep snow skiing trip, it was his last.
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GERMAN SOLDIERS IN ATHENS (8mm mute)
Regie: Herrmann Hennings 
Unique film footage capturing off-duty Nazi officers in Greece, in the 1940s. Shot by a German officer on 8mm, the film shows segments of the life of a group of German soldiers in Athens. We follow their daily routine and witness how they spend their leisure time. We see them strolling in the city, going swimming, sunbathing, visiting the Acropolis, and, in the night, after some drinks, singing and dancing. The film also documents life in the buzzing streets of Athens and Thessaloniki. We see rare shots, some of them in colour, of these two cities, busy with street vendors, professionals and overcrowded cafes, buses and trams. A rare and unique piece of WWII history. [No audio]
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Regina Blues
Regie: Helmut Schulzeck 
Der 60-minütige Film "REGINA BLUES. Der Kampf um ein Kino" erzählt engagiert und humorvoll die wichtigsten Stationen aus 34 Jahren eines Kinolebens nach. Die Biographie eines Kieler Lichtspielhauses (1956-1990) vom ersten Filmkunsttheater bis zum ersten Programmkino Kiels wird durch Typisches erhellt. Dabei steht dieses Kino stellvertretend für viele andere, die in der BRD in den 50er Jahren entstanden und in den 80ern starben. Der Besonderheit dieses Kinolebens wird nachgespürt, indem die Menschen, die in diesem speziellen Arbeitsraum ihren Lebensunterhalt verdienten, als Zeitzeugen zu Wort kommen. Darüber hinaus erzählen Menschen aus der Kieler Kinoszene, vom Kinobesitzer bis zum Filmkritiker der lokalen Tageszeitung, aus ihren Erinnerungen und kommentieren das Vergangene. Auch ehemalige REGINA-Kinogänger vermitteln rückschauend, was sie besonderes mit diesem Kino und seinen Filmen verband. --- Bezeichnend für das Wirken dieses Kinos war der ständige Drahtseilakt zwischen anspruchsvollen Filmen und dem sogenannten "Kommerzfilm". Mit Filmkunst glaubte es auf der einen Seite eine Marktlücke gefunden zu haben. Dennoch mußte man sich andrerseits auch um "Massenware" bemühen, um die finanzielle Existenz des Hauses zu sichern. Das REGINA konnte sich in seiner Programmgestaltung also nicht nur auf anspruchsvolle Filme einlassen, die es naturgemäß häufig schwerer haben, den Kinobesuchern nahe gebracht zu werden. --- Der Kampf um das REGINA spielte sich freilich auch noch auf einer anderen Ebene ab. 1956 von eher kleinen Kinounternehmern eröffnet, mußte sich das relativ kleine Lichtspieltheater (nur 186 Plätze) sogleich gegen die immer mächtiger werdende Konkurrenz eines lokalen "Kinokönigs" behaupten. Anfangs gelang das mit gutem Erfolg. Doch das Kinosterben Ende der 50er Jahre in der BRD ging auch auch an der Kieler Szene nicht vorbei. Anfang der 60er (das immer stärker werdende Fernsehen forderte seinen Tribut) wurde das REGINA schließlich vom angehenden örtlichen Monopolisten, den "Filmtheaterbetrieben Scepanik", übernommen ("zur Abrundung unseres Theaterparks", wie es Klaus Scepanik passend im Film formuliert). --- In den 60er Jahren versuchte man mit dem Kino teilweise eine Nische abzudecken. Einem überwiegend studentischen Publikum wurden in "intimer Atmosphäre", in einem für damalige Verhältnisse noch sehr kleinen Theater, anspruchsvolle Filme gezeigt (Heinz Riech hatte die BRD noch nicht mit seinen Schachtelkinos "beglückt", welche bald beliebt in der Branche, weil zu ihrem Überleben notwendig, doch berüchtigt bei den Filmfreunden wurden). --- Doch das REGINA war damals zumeist fast hoffnungslos verstrickt zwischen Weiterspiel (Prolongation) von Erfolgsfilmen aus anderen Scepanik-Kinos und den Kultvorstellungen der Eddie-Constantine-Filme. Letztere veranlaßten allwochenendlich ein begeistertes Publikum zu Selbstinszenierungen, die eher an Stimmung und Atmosphäre in einem Fußballstadion oder auf einer Jahrmarkt denken ließen als an den Kinoalltag. --- In den 70er Jahren wurde der Besitzer aller Kieler Kinos, Klaus Scepanik, Präsident des "Hauptverbandes Deutscher Filmtheater" sowie auch Vorstandsvorsitzender der SPIO ("Spitzenorganisation der Deutschen Filmwirtschaft"). Er hatte in diesen Funktionen maßgeblichen Anteil an der Ausgestaltung eines Filmförderungsgesetzes und an der Installierung der FFA (Filmförderungsanstalt der BRD in Berlin). Mit einem Satz: Klaus Scepanik war damals eine repräsentative, aber zumeist eher hinter den Kulissen wirkende, mitbestimmende Persönlichkeit der westdeutschen Kino- und damit auch Filmlandschaft. --- Der Film vermittelt indirekt, doch nicht minder deutlich, Scepaniks Position zur damaligen Situation der deutschen Kinolandschaft, durch seine Ansichten zu seinem Monopol in Kiel, zum Autorenfilm und zum Kampf und die Gründung des Kommunalen Kinos in Kiel (1979). Es war dies die Zeit, in der "Opas Kino" sich nach Edgar-Wallace- und Karl-May-Filmen nun mit Sexstreifen (sogenannten "Reports") austobte. Die Autorenfilmer des Jungen Deutschen Films versuchten lange Zeit vergeblich, ein zahlenmäßig großes Publikum zu erreichen. Auf der anderen Seite gierte ein immer größeres, in erster Linie studentisches Publikum nach ästhetisch anspruchsvolleren und sozialkritischen Filmen. Diese gab es ja alle auf dem internationalen Filmmarkt. Sie wurden aber nicht nur in Kiel, sondern auch in vielen anderen mittelgroßen Städten, ja sogar Großstädten, von den traditionellen Kinobesitzern kaum gezeigt. Somit hatten diese Filme auch bei den größeren Verleihern weniger Chancen, ins Programm genommen zu werden. --- Es kam die Zeit der Programm- und Kommunalen Kinos, die nicht nur diesen Bedarf an aktueller Filmkunst zu decken suchten. Eine zweite Aufgabe dieser Kinos: Es bestand auch ein immenser Nachholbedarf an Filmgeschichte, welcher sich in der meist einseitig am kommerziell erfolgreichen Unterhaltungsfilm orientierten herkömmlichen Kinostruktur aufgebaut hatte. Die große Zeit der Filmclub-Bewegung, die zuvor nicht nur in Kiel ein alternatives Angebot an Filmen ihren Mitgliedern gezeigt hatte, mündete vielerorts in die Kommunalen Kinos. --- "REGINA BLUES" erzählt, daß der kommerzielle Kinobetreiber Scepanik (der sich selbst wohl immer als "Kinokaufinann" verstand) als Reaktion darauf, sein REGINA in seiner Programmstruktur und seinen Inhalten zu einem Programmkino umgestaltete. --- Wenige Monate später verabschiedete sich Scepanik im Herbst 1980 aus dem immer schwieriger werdenden Kinogeschäft. Er verkaufte seine Kinos, man könnte meinen, fast folgerichtig, an Deutschlands Kinokönig Heinz Riech und seine UFA Filmtheater AG, die inzwischen mit ihren Töchter- und Nebengesellschaften über 500 Kinos in der Republik besaß. --- Das REGINA blieb in der 80ern lange Zeit nicht nur das einzige Programmkino in der Landeshauptstadt Kiel, die sich bisher nicht nur in Sachen Kino des öfteren als provinziell gebärdete. Es war auch das einzige kommerzielle Kino am Ort, dessen Filmprogramm noch in Kiel zusammengestellt wurde und nicht in Hamburg bei der norddeutschen "Zentraldisposition" der UFA, wie die Programme aller anderen Riech-Kinos im Norden. --- In den 80er Jahren erlebte das REGINA noch einmal eine Blüte. Es wurde zu einem der beliebtesten Kinos der Stadt. Sein Publikum schätzte besonders die persönliche Atmosphäre, die ein locker eingestelltes Personal in die leicht beengten aber gemütlichen Räumlichkeiten brachte. --- Der Film versucht in der episodenhaften Schilderung dieser Zeit die besondere Beziehung zwischen Publikum und Personal deutlich werden zu lassen, wobei er hier besonderen Wert auf die Sicht der Angestellten auf den Arbeitsalltag im Kino legt. --- Ende 1990 mußte das REGINA geschlossen werden, weil eine Verlängerung des Pachtvertrages nicht möglich war. Es handelt sich wiederum um ein typisches Phänomen: Gutlaufene Kinos (meist Einzelkinos) werden aus unseren Innenstädten verdrängt, weil die vom Kino zu erbringende Pacht den Vermietern als zu wenig proftitabel erscheint. --- Neuer Pächter der Räumlichkeiten wurde nach Total-Um- und Neubau eine Bank. --- Und so träumt Christel Thomsen, die als "Star-Eisverkäuferin" des REGINA mit ihren Entertainer-Qualitäten eine stadtbekannte Popularität erlangte, gegen Schluß des Filmes in den Bankräumen Zeiten hinterher, die für immer verloren zu sein scheinen. --- Die Film REGINA BLUES vermittelt noch einmal, was einmal auch durch Kinos wie das REGINA an Kinokultur da war. Und wenn das auch nur ausschnittsweise geschehen kann, so soll doch der Zuschauer aus den in diesem Film nacherzählten Erinnerungen eine Ahnung bekommen, warum wir wieder "richtige" Kinos, wie das REGINA eines war, mit all ihrer Lebendigkeit und ihrer das Filmerlebnis unterstützenden Atmosphäre brauchen. Insofern stehen die Erlebnisse im und mit dem REGINA für ein Stück Alltagskultur und Lebensqualität, das nicht nur in Kiel, sondern auch anderswo zu verschwinden droht. (Helmut Schulzeck)
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the happy tale of the missed audition
Regie: Sarah Anglada 
Tanz Performance
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Ich muss dir was sagen
Regie: Martin Nguyen 
Oskar und Leo sind vierjährige Zwillinge. Oskar ist seit seiner Geburt gehörlos, Leo hörend. Die Kinder wachsen gemeinsam mit einer Sprache auf, die in der Stille ihre Entfaltung findet: Gebärdensprache. ICH MUSS DIR WAS SAGEN geht der Frage nach, was die Diagnose "gehörlos" für die hörenden Eltern Sandra und Stefan bedeutet. Sie müssen die Gebärdensprache erst erlernen, um mit Oskar kommunizieren zu können. Leo wächst somit zweisprachig auf.
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''Myschink'' / andi teichmann music video by Philipp Geist
Regie: Philipp Geist 
"Myschink" / andi teichmann music video by Philipp Geist Music: Andi Teichmann www.fest-platten.de Music Video:Philipp Geist www.videogeist.de
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Dein Kuss von göttlicher Natur - Vision eines Filmprojektes
Regie: Uli Aumüller 
800 years after the first performance of the first four-voiced vocal composition in European music history, inpetto filmproduktion, in collaboration with ARTHAUS - DVD-Vertrieb and digital images, celebrates the composer Perotinus Magnus. The result is a DVD edition, which will set standards for some time to come, and will serve as work of reference not just for Perotinus Magnus, the father of European polyphonic composition, but also for a contemporary approach to medieval thought in general and its significance to this day. The edition contains three films in one; three films with three different foci, three films that are like a triptych, where theme and aesthetics combine to form a higher unity. The film "Die Vision eines Filmprojektes" (The vision of a film project) forms the second part of this trilogy. Two years before the start of shooting, author and director Uli Aumüller explained the idea behind his unusual film in the form of a virtual interview - with reversed roles: the voice of the director asks the questions, the voice of congenial speaker Ulrich answers. A year and a half after the end of shooting, this "audio play", originally produced to find sponsors, was made visual using the project's film materials. It is an (at least) two-voiced fugue between sound and image, between verbal imagination and pictorial design, whose oscillation has yet to find its match in German film production. (Cutting time was 45 days - you can see it, you can hear it!)
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Der A-380
Regie: Dr. Maria B& 
Pedro ist spanischer Qualitätsingenieur, der in Hamburg das Zusammenfügen des spanischen Hecks mit der deutschen Rumpfsektion kontrolliert. Pedro findet die Deutschen und ihre Kultur kompliziert. Jörg ist Elektriker und arbeitet in Hamburg, zeitweilig in Toulouse. Seine Freundin hat Probleme mit dem Pendeldasein. Der Franzose Martial bearbeitet die Fenster des Cockpits und führt eine Familientradition fort. Sein Vater arbeitete schon bei Airbus in Saint Nazaire. Ken ist englischer Teamleader und verantwortlich für die Elektrik an britischen Flügelsektionen. Er ist Pendler zwischen Brougthon und Toulouse, aber auch Vater, Großvater und leidenschaftlicher Motobike-Fahrer. Ingo repräsentiert eine mehr als 30jährige deutsch-französische Airbus-Geschichte. Denn er ist mit der Gründung des europäischen Unternehmens Airbus nach Toulouse gekommen, ist Flugzeugingenieur und Belegschaftsvertreter für die Deutschen in Toulouse. Er ist „der Deutsche für die Franzosen“, aber „der Franzose für die Deutschen“. So wie die Airbusbauer europaweit nach Toulouse zur Endfertigung des Riesen reisen, gelangen die Flugzeugteile des A380 auf verschiedenen Wegen in die dortige Endmontagehalle. Die Zuschauer erleben den gigantischen Transportaufwand, die Gigantonomie der Produktionshallen, der Transportmittel und der Einzelteile und schließlich das allmähliche Zusammenfügen der Flugzeugteile zum Riesenairbus. 58 Minuten, Deutschland 2006, HD cam, 16:9, ___________________________________________________________ Eine Koproduktion der Kern TV mit dem ZDF in Zusammenarbeit mit ARTE, gefördert von der Hamburger und Hessischen Filmförderung, 2006
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Grüne Türen in Hetzeldorf
Regie: Klaus Betzl 
Grüne Türen in Hetzeldorf (Behind Green Doors) Hetzeldorf is a village in Transylvania. After the Romanian Revolution, almost all residents of German descent emigrated. Some old people stayed, as well as two young farmers and their families who live in a seemingly archaic culture and speak an archaic language. Emigration changed a lot. One thing is the colours of the village. The estates of the Saxons always had green doors. The first ones to leave for Germany sold their estates for a song. The new owners repainted the gates in their colours: greyish-blue and brown. For a year, we follow the protagonists and their families. Documentary sketches of a work and everyday-life tell something about the life of pragmatic individuals. Peter's musing about the quality of life sound like this: "It' not that I could eat or drink any more over there than I do here".
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Der Störenfried
Regie: Thomas Frickel 
Am 18. August 1976 beendet die spektakuläre Selbstverbrennung des evangelischen Pastors Oskar Brüsewitz eine jahrelange Kraftprobe. Gegen den Widerstand der örtlichen DDR-Gewaltigen hat der streitbare Pastor mit List und Humor versucht, den staatlich zugewiesenen Freiraum seiner Kirche zu erweitern. In vielem erinnert die Geschichte an die Provinzposse um Don Camillo und Peppone. Aber auf preußisch. Und mit tödlichem Ausgang. Schwer zu sagen, was letztlich auslösender Faktor dieses in der christlichen Kirchengeschichte bis dahin einzigartigen Freitodes gewesen ist. Eines aber hat neben einer stasi-gelenkten Zersetzungskampagne sicher eine Rolle gespielt: dass ihm seine Gemeinde auf seinem kompromisslosen Weg nicht folgen mochte. Unser Dokumentarfilm "Der Störenfried - Ermittelungen zu Oskar Brüsewitz" versucht, die Entwickelung des Konfliktes um Pfarrer Brüsewitz nachzuzeichnen. Er bleibt in der Landschaft, die seinen Wirkungsrahmen prägte. Es werden weder Schuldige gesucht noch werden Vorwürfe erhoben: Im Widerstreit der Meinungen formt sich das Bild eines unbequemen Mahners, der sich nicht in den Konformismus der DDR-Gesellschaft fügen wollte, der mit seinem Handeln Fragezeichen hinter die verspießte Normalität des DDR-Alltags setzte und der dadurch bis heute eine Provokation für all jene darstellt, die den bequemeren Weg gehen wollten. Das Fanal des Oskar Brüsewitz hat nicht nur die Staats- und Parteiführung bis in die höchsten Ebenen hinein verunsichert, - auch als Anfrage an Kirche und Gesellschaft hat es nachhaltige Wirkungen gezeigt. Und es blieb in seiner Bedeutung nicht allein auf die frühere DDR beschränkt, wo sich Diskussionen bis in jüngste Zeit zwischen den gegensätzlichen Positionen "Stolpe" und "Brüsewitz" bewegen. Sein einsamer Kampf ist auf viele Menschen übertragbar, die - in welcher Gesellschaft auch immer - versuchen, gegen den Strom zu schwimmen. Dieser Film ist auch auf DVD erhältlich. Bitte wenden Sie sich an den Regisseur, [Thomas Frickel]http://onlinefilm.org/de_DE/community/8421
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