kultur datenbank

Suche

Ein Projekt von:

VERANSTALTUNGEN KULTURSCHAFFENDE EINRICHTUNGEN VIDEOTHEK DIE KULTURDATENBANK DAS NETZWERK GO MOBILE DATENSCHUTZ HOME
PARTNER NEWS
Industriekultur in NRW
Orte, Veranstaltungen, Links und jetzt neu: die Industriegeschichte der Regionen weiter
 
Filmliste
#
66 Seasons
A
Adire - Indigo Textiles amongst the YorubaAids Aufklärungs Spot KurzfassungAKINI Trinidad Karneval Moko Jumbies Soca Calypso TobagoAlexander / AleksandrsAlte Reklame - Die schönsten Emailschilder und WerbefigurenAltenheimAmphitryon (Trailer)ANOTHER GLORIOUS DAY/ TrailerAntonia lässt sich Ohrlöcher schiessen (Antonia gets her ears pierced)ASIA MINOR OVER AGAINATEMZUGATHENEAuf der Suche nach noch nie gehörten Klängen
B
Bad Bill - The GatheringBahn unterm HammerBallspielBANQUET OF THE DEAD (The)Berlin Kulturforum Time Fades video installation by Philipp GeistBIRTHDAY PARTYBorn To FlyBucharest Fleeting Figures video installation by Philipp GeistBörsenbahn gestoppt?
C
CAPE TALENT / CAPE TALKChildren of Their Own Land / Savas zemes bērniCOOBER PEDY: WHITE MAN IN THE HOLEcube Pusher
D
D.S. Baldajev - Zeichner des GULagDas blaue Gold im Garten EdenDas kann's noch nicht gewesen sein...Das klingende Sonntagsrätsel - von Hans Rosenthal zu Christian BienertDas Tabu der FreiheitDas Vermächtnis des Jens KlipperDAVID GEGEN GOLIATHDavid Lynchs Dumbland / Does That Hurt You?Dein Kuss von göttlicher Natur - Vision eines FilmprojektesDer A-380Der Agrar RebellDER BOXPRINZDer eiserne BulldogDer Heinz vom FilmDER JUNGE DER VOM HIMMEL FIELDer Mesner und die DreigroschenoperDer StörenfriedDer Tod des Pero RadakovicDER TOD IST EIN WUNDERBARES ERLEBNISDeutscher VerkehrDie Auschwitz-Dialoge (Polen/Deutschland)DIE ENDLOSE QUELLE: SOLARENERGIEDie KandidatinDIE KARAWANE DER TUWINERDie Kinder des Cirque BouffonDie Kunst der FugeDie Kunst der Verführung - Das Akkordeon von Teodoro AnzellottiDie Leiden des jungen Werthers (Trailer)DIE NEUE POWER - Erneuerbare Energien in EuropaDie PARTEI mit Martin SonnebornDie PassionDIE STUNDENEICHEDIE WASSERMEISTERDie Zeit in meinen AugenDiktatoren in GundelfingenDomenicaDu bist mein Afrika
E
EARTHQUAKEEINE REISE NACH CUBAEINE TUWINISCHE REISEErna Weißenborn - Eine Frau schreibt ihren WegEu cand vreau sa fluier, fluiereXtaze - das eXperiment mit dem Glück
F
FIGHTING THE FIRESFilm About Films / Filma par filmāmFinn & TomFräulein Stinnes: Mit dem Auto um die Welt 1927-29Frank Ned & Busy LizzieFreiheit in die Welt
G
GALERAGEDANKEN WIE ZÜNDSTOFFGERMAN SOLDIERS IN ATHENS (8mm mute)Gewürzpredigt für Pfeffersäcke, Performance von Lili Fischer in St. Petri zu LübeckGIFTIG, ÄTZEND, EXPLOSIV!GOD IS NO SOPRANOGREEN LINESGrüne Türen in HetzeldorfGünter Wallraff - Ganz Unten
H
Hamlet - This Is Your FamilyHauptsache gemütlich - Deutsche WohnzimmerHeimatkunde - Eine Expedition in die Zone mit Martin SonnebornHeimliche BlickeHelmut Lachenmann und Wolfgang Rihm im Gespräch (10 Jahre später)HERCULES, ACHELOOS AND MY GRANNYHere We ComeHEUTE MINISTER, MORGEN BANKIERHinter diesen MauernHipHop-A Tale From The HoodHITLERS OstwallHOUSE OF CAIN (The)Hubert Burda - Zwischen Rebellion und PflichtHUNGERSTREIK IN DUISBURGHÖLLE IM BERG
I
''IM GRUNDE BIN ICH EIN AUS LAUTER ZWEIFELN BESTEHENDER GLÄUBIGER MENSCH''Ich bin kein wildes Mädchen mehrIch muss dir was sagenIhn gibt's nur einmal - Artur BraunerINS HERZ DER ZUKUNFT
J
James Krüss oder Die Suche nach den glücklichen InselnJohn Heartfield FotomonteurJonusas - Himmel und Hölle sind meinJordi Savall - Die Stimmen der GambeJordi Savall Familie & Freunde in concert
K
Kabale und LiebeKalinovski SquareKARIN WIECKHORST, FOTOGRAFIN AUS LEIPZIGKEHRAUS, wiederKEHREIN, KEHRAUSKlaus Groth - Ein Dichterleben
L
Lawine - Leben und Sterben des Werner KoenigLIGURIA LOVESTORYLOG BOOKS: GEORGE SEFERISLux et Umbra
M
''Myschink'' / andi teichmann music video by Philipp GeistMünchner FreiheitMein Herz zerreisstMein Traum, meine Liebe, meine HoffnungMentirasMister & Missis.SippiMorgenstimmungMs. Senior SweetheartMusterdorf mein MusterdorfMY CRETAN LEMON TREE
N
Nachlese mit Vilém und Edith Flusser, Teil 1Nachlese mit Vilém und Edith Flusser, Teil 2Nierenleiden, chronisch // Beatrix Hartmann: Hart im Nehmen.
P
PAINTING (The)Pater nosterPATRISPhoto: Inta Ruka. Portraits of People at Home / Foto: Inta Ruka. Cilvēku portreti savās mājās
R
rauten traurigRegina BluesRESURFACERussenbus
S
''seeblick'' #1''seeblick'' #2Sammeln, ErinnernSauna TangoSchwungrädersmall fishSneaker StoriesSolarTaxiSounds of the Seas - A science detective story.Spielzeug Zauber - Kleine WeltenStärker als die AngstStark ohne Gewalt
T
TaubblindThe Book of LeninsThe BoxThe CrossroadTHE DEADBROTHERS - Death is not the endthe happy tale of the missed auditionThe Keys To ParadiseThe Life and Other Building YardsThe Queen's Courtyard (English Subtitles)THE ROAD TO NODThis Way of Life - Neuseeland so leben wirTintenherz (Trailer)Tote ErnteTrakehnen wieder deutsch?Trickfilm-Fieber - Der Zeichentrick-Pionier Gerhard FieberTRIUMPH OVER TIMETRUPPENSPIELERTräume von Freiheit und GleichheitTschernobyl
U
Uma TrailerUP & DANCINGUtes Lesung Raumzeitlegende
V
Vergessen Sie'sVier helle KöpfeVIER WÄNDE ( Trailer)VOODOO RHYTHM - The Gospel of primitive Rock `n´ Roll
W
Wachsam Tag und NachtWas ist Improvisation?Wasser unterm HammerWasserkrieg in SpanienWelche Farbe hat das Nichts?Wenn die Zahnräder Menschen sind - György Ligeti´s KlavierkonzertWHAT TIME IS IT?Wild, Wild BeachWo ist Erkan Deriduk?Wollis PARADIES Trailer zum Film
Y
Yaptik-HasseYou`re Sexy When You`re Sad / Man pat?k ka meitene skumst
Z
ZeitRaum - 1. Film Kurzfassung (short)ZENSUR, GEFÄNGNIS, FOLTERZOWNIR - RADICAL MANZUG UM ZUG - Budapest 1944Zwielicht
[e]

filmkultur

In einer Kooperation mit dem Projekt ONLINEFILM bieten wir den Mitgliedern der Kulturserver-Netzwerke die Möglichkeit Filme und Clips zu präsentieren. Eine Auswahl zeigen wir in der Videothek des Kulturportals. Alle Filme eines Kulturschaffenden kann man auf seiner Webvistenkarte sehen. Schreiben Sie an redaktion@kulturserver.de um weitere Informationen zu erhalten, wenn Sie Ihre Filme auch hier anbieten möchten.

 

Kabale und Liebe
 
FERDINAND: »Wenn ich bei dir bin, zerschmilzt meine Vernunft in einen Blick in einen Traum von dir, wenn ich weg bin, und du hast noch eine Klugheit neben deiner Liebe? Schäme dich! Jeder Augenblick, den du an diesen Kummer verlorst, war deinem Jüngling gestohlen.« [KABALE UND LIEBE]http://www.schauspielhaus.de/spielplan/detail.php?id_event_cluster=348007
mehr
Münchner Freiheit
Regie: Harald Rumpf 
Münchner Freiheit - das sind Beobachtungen, Skizzen und Szenen aus dem Leben von sechs Menschen, die auf der Straße leben, festgehalten über einen Zeitraum von zwölf Jahren. Sie handeln vom Altwerden auf der Straße, von einer Liebesbeziehung, von medizinischer Selbstversorgung, von Freundschaften und Zweckbündnissen, von verquerem Humor und, trotz aller Unbill, einem ungeheuren Lebenswillen. Ich wollte kein Einzelporträt schaffen, sondern die Lebenslinien mehrerer Personen aus dem Obdachlosenmilieu zu einem größeren Gebilde zusammenfügen. So sind auch die Protagonisten nicht einfach nur Obdachlose und Alkoholiker, sondern Menschen mit Vergangenheit, die Fähigkeiten besitzen oder besaßen und auch einmal Träume hatten von einem anderen Leben. Die filmische Methode ist die des direct cinema, d.h. der Regisseur war im Alltag der Protagonisten anwesend und versuchte, sowenig wie möglich einzugreifen, um eine direkte, unmittelbare Anschauung aus dem Alltag zu bekommen. Kaleidoskopartig formt sich aus den Einzelszenen und individuellen Schicksalen das umfassende Bild von der Existenz auf der Straße. Epilog zu Münchner Freiheit Alles wird zur Erinnerung. Sehen wir gerade noch Güni, Steffi, Stalin und James lebendig vor uns, wenn auch gesundheitlich angeschlagen, wird die weitere Begleitung mit den Protagonisten zu einem Requiem. Stalins Mutter besucht heute fast täglich das Grab ihres Sohnes Peter (Stalin), der im April 2001 an Krebs gestorben ist. Sie räsoniert noch einmal über das Leben ihres Sohnes, der lange musterhaft gelebt hat und ein ambitionierter Bergsteiger war. Wir können Ausschnitte vom 16 mm Farbmaterial sehen, das Stalin bei der Besteigung des Mont Blancs 1975 drehte. Eine Expedition, die für seinen besten Freund tödlich endete, für ihn selbst mit starken Erfrierungen. Erfahrungen, die womöglich auch Einfluss auf sein weiteres Leben hatten. Güni war das größte Erlebnis bis zu seinem Tod, ebenfalls in 2001, die Wiederbegegnung mit seiner Schwester Gisela, die 28 Jahre zuvor einen amerikanischen Soldaten heiratete und nach Amerika verschwand. Durch ihre Erinnerungen und Bilder lernen wir Güni aus einer anderen Perspektive kennen. Anfang zwanzig, immer in den schönsten Klamotten, mit Haartolle und spitzen Schuhen. Ein Typ für den Mädchen schwärmen. Wir begleiten Güni ein wenig auf den verschiedenen Stationen bis zu seinem Tod. Nur wenige Wochen vor Stalin ist Güni gestorben. Ebenfalls an Krebs. Steffi ist kurz nach Stalin gestorben. James lebt als Einziger aus dem Kreis der Protagonisten.
mehr
Wenn die Zahnräder Menschen sind - György Ligeti´s Klavierkonzert
Regie: Hanne Kaisik, Uli Aumüller 
A Film by Uli Aumüller and Hanne Kaisik

Ensemble Intercontemporain
Pierre Boulez, Conductor

[Manuskript]https://media02.culturebase.org/inpetto/PDF/ligeti_filmtext.pdf
[Radiosendung]https://media02.culturebase.org/inpetto/PDF/Ligeti_radiosendung_BR.pdf
[Interviews]https://media02.culturebase.org/inpetto/PDF/ligeti_protokoll_wort.pdf

The focal point of our musical documentary is the Concerto for Piano and Orchestra (composed 1985-88) by György Ligeti, interpreted by the Parisian ensemble intercontemporain, conducted by Pierre Boulez. Pierre-Laurent Aimard is the soloist.
The five movements of the 22 minute piece are evenly distributed over the length of the 60-minute film. Each movement is filmed with a distinct cinematic and aesthetic approach attuned to the character of the composition. In brief:
Simultaneity of several speeds, the so-called Talea technique in the first movement;
"static" micro-polyphony in the second movement;
Pulsating and illusionistic "African" rhythm in the third movement;
"Kaleidoscope pieces" and chaos theory in the 4th movement; and
radiant "Hyper -major" in the 5th movement.
The cinematic realisation of every movement has a characteristically different style.
The proper "documentary" passages before and between the movements of the Piano Concerto form a portrait of György Ligeti, focussing primarily on the interrelation between his work and his biography. At the same time, these passages are a narrative thread that introduces the respective ideas behind the individual movements of the Piano Concerto. In the film, Ligeti meets people who have decisively influenced him during the long-lasting genesis of the concerto, among others African music ethnologist Simha Arom, composer and conductor Pierre Boulez and pianist Pierre-Laurent Aimard. Furthermore, Ligeti allows us an insight into his sketch-books and handwritten notes: score pages painted criss-cross with crayons, marking different time grids or rhythmical levels into which he "hangs" his melodic and harmonic material (a method not dissimilar to that of Nancarrow, one of his influences).
Some parts of the recording of the Piano Concerto are edited very fast and very "musically", emphasising its artistic quality, the documentary sequences tend to be slower and concentrate on the life and person of György Ligeti.
mehr
Wo ist Erkan Deriduk?
Regie: Helmut Schulzeck 
Ein Wettkampf gegen die Zeit: Es geht um eine verzweifelte Suche nach Erkan Deriduk, der angeblich Berlinale-Consultant für Filme aus Tadschikistan ist. Holger Schabel (Peter Fitz) sucht Deriduk im frühwinterlichen Berlin. Schabel hält Deriduk aufgrund einer Verwechslung für einen Berater der Berlinale und sucht ihn aus diesem Grunde. Der Film begleitet diese absurd komische Suche von Schabel durch alte Kellergänge, vergessene Filmlager, endlosen Flure der DFFB, an den Wannsee, ins Filmlager der Berlinale. Trotz intensiven Nachfragens erhält Schabel kaum Hinweise. Schließlich telefoniert er sogar mit Berlins regierendem Bürgermeister Walter Momper und erhält dort einen entscheidenden Tip.

Gedreht wurde dieses experimentelle Mockumentary auf Hi8 im Dezember 1994 und Januar 1995 in Berlin. Die leichte Handkamera, mit der viel gearbeitet wurde, ist meist in Bewegung, „rennt“ durch die Originalsets, huscht bisweilen über die Motive, hat es eilig. Peter Fitz konnte als Hauptdarsteller gewonnen werden. Weiter wirkten als Gäste mit: Otto Sander, Irm Hermann, Katja Kirste, Gerd Warmeling, Siegfried W. Kernen und Walter Momper. Die Musik zu diesem Film wurde von der russischen Künstlerin Lydia Kavina komponiert und auf einer Therminvox eingespielt (einem elektronischen Musikinstrument, das Leon Theremin, der aus "russischer Faust" bekannt und ein Cousin ihres Großvaters war, 1920 in Russland erfunden und gebaut hat und es Lydia noch persönlich im hohen Alter von über 80 Jahren zu spielen beigebracht hat). Otto Sander ist der Erzähler aus dem Off.

"Auf der Suche nach Bernd Fiedlers Abschlussfilm entdeckte Schulzeck den Keller – vollgestopft mit Zelluloidrollen - der Deutschen Akademie für Film und Fernsehen Berlin (DFFB) als Location für sich. Peter Fitz, unterstützt durch die Stimme von Otto Sander, begibt sich in „Wo ist Erkan Deriduk?“ auf die Suche nach einem tadschikischen Filmemacher. Alle weiteren Protagonisten des Films waren nicht in das Konzept eingeweiht. So ergaben sich absurde Szenen von ganz allein. Unterstützt wird der Film von Musikerin Lydia Kavina, die auf ihrem Theremin den Sound für diese unwirkliche Welt beisteuert, die irgendwo zwischen dem Hier und Jetzt zu verorten ist."
Jessica Dahlke auf www.filmszene-sh.de ( http://www.filmszene-sh.de/loecher-und-andere-leerstellen )
mehr
Children of Their Own Land / Savas zemes bērni
Regie: Arvids Krievs 
The model farm \"Gaini\" and home of family Strazdini used to be an abandoned piece of land and forester\'s house. Now here their hearts in development are putting three generations but the film is about the youngest of them - 4-11 year old generation. Martins, Elina, Raitis and Kristaps are learning to think, understand and work by living through the seasons and watching their parents and grandparents. Also to understand the beauty and possibilities offered by their own land. So that luck would not be searched somewhere else.
mehr
ANOTHER GLORIOUS DAY/ Trailer
Regie: Dirk Szuszies 
THE BRIG is an act of rebellion. The founders of The Living Theatre, Judith Malina and Julian Beck, were among the initiators New York’s first General Strike for Peace in May 1963. It follows that they were the ones to take up ex-marine Kenneth Brown’s manuscript and bring it to the stage in 1964. The viewer becomes a part of a claustrophobic world where there is no escape from the intrinsic violence. The Living Theatre, with their moving attack against a sacred institution like the Marines, became public enemies for American Officaldom. In Europe they found a second home especially in the Berlin Akademie der Kuenste in the 1960s. In 2007, the Living Theatre decided to revisit The Brig to protest against any form of violent governance, a sad fact that has not changed in the intervening decades. The new production struck a nerve in the present day and won at the New York Obie Awards for group and direction. The European premiere on 30. April 2008, was the opportunity to capture the present strength of the piece and to document its historical meaning. The film directors are able to show the inner life of the group. These views are built into the filmed representation of the piece at interval in order to give the viewer other modes of observation. The original music and sound designs from Patrick Grant expand the sensory impact in a way that goes far beyond simple documentary.
mehr
''seeblick'' #2
Regie: Beate G& 
Die "seeblicke" entwickeln ihren poetischen Charme durch ein Spiel aus Licht und Schatten, ein Tanz unzähliger Reflexionen auf der Wasseroberfläche. Bilder und Sound verschmelzen und versetzen den/die BetrachterIn in eine diffus melancholisch-meditative Laune.
mehr
Tschernobyl
Regie: Bernd Dost 
Der GAU, der Größte Anzunehmende Unfall: Am 26. April 1986 explodiert Block vier des Atomkraftwerks Tschernobyl – Radioaktivität in der Größenordnung von 400 Hiroshima-Bomben wird freigesetzt, Radioaktivität, die schon bald Deutschland erreicht. Eine unglaubliche Vertuschungs- und Täuschungskampagne beginnt, verniedlicht die Gefahr. Umweltschützer sehen sich von Wirtschaftsmächten belogen und betrogen, Eltern bangen um die Gesundheit ihrer Kinder. Dieser Film schildert in dramatischen Bildern den Hergang des Unglücks, die Verstrahlung vor Ort, das Schicksal der an Schilddrüsenkrebs erkrankten Kinder – und die Stimmung der durch Katastrophennachrichten sensibilisierten deutschen Bevölkerung – vom Waldsterben über die verseuchte Muttermilch bis hin zur geplanten Wiederaufbereitungsanlage für Kernbrennstoffe in Wackersdorf. Atomkraft – nein danke. „Es erschien uns, als starre uns ein intelligentes, bedrohliches Wesen an, ein Lebewesen, das tötet, ohne sich zu bewegen.“ Redaktion Henric L. Wuermeling, Meggy Steffens, Jürgen Martin Möller INFO-Programm gemäß §14 JuSchG. In der Lizenz der BRW-Service GmbH www.dostfilme.de
mehr
LOG BOOKS: GEORGE SEFERIS
Regie: Stelios Charalampopoulos 
A journey into the poetry and thought of George Seferis. The wanderings of a tireless voyager in places, texts, music, films, people, successive layers of experience that accumulate on a rich foundation of significant and insignificant things before they are translated into this other language, Poetry. A wordsmith, a sworn enemy of high-sounding rhetoric forms and emotional exploitation, a lover of work and austerity, an indefatigable literary craftsman. \'By hacking ourselves, that\'s how we write\', words of Seferis that demonstrate vividly the frequently long and extraordinarily painful Odyssey of creation. [In Greek]
mehr
Tote Ernte
Regie: Bertram Verhaag 
On a farm in Canada's wheat belt, farmer Percy Schmeiser is sued by agrochemical and seed giant Monsanto for damages worth a quarter of a million dollars. Schmeiser is accused of patent violation - because wind and birds have carried Monsanto's genetically modified canola onto his fields. But Schmeiser isn’t cowed. He responds with a countersuit, citing libel and contamination of his property. His case catches the public’s attention and Schmeiser finds himself in demand around the world as a figurehead for the farming, environmental and civil rights movements opposing Monsanto. His message? Stand up and defend your own seed supply! In Europe, Klaus Buschmeier, a farmer in the German Extertal valley, is mobilizing his fellow farmers in a revolt against the German Farmers' Association. They condemn an agreement between the Association and plant breeders on charging fees for seed saving. The agreement, they say, is nothing less than a betrayal. The District Court of Munich is forced to establish a special panel to deal with the thousands of lawsuits filed against the agreement. In front of rolling cameras, Bavarian farmers speak their mind to an Association official, with the two sides almost coming to blows. In their efforts to force through their gene technology, agrochemical multinationals have swallowed up most of the leading plant breeders. Genetic engineering does not solve hunger in the world, as its proponents claim. What it does do is increase sales of agrochemicals. Gene technology makes crops resistant to pesticides. Farmers may raise plants from the seeds they have bought, treat the crops with chemicals, and sell them - but no more. Any farmer’s attempt to save their own seed or breed plants themselves is either forbidden, or subject to fees. In the eyes of Buschmeier and Schmeiser, this is nothing short of a return to a system of serfdom. The height of biotech cynicism is known as “Terminator” technology: a crude but effective way of using genetic engineering to secure farmers’ dependence on multinationals. Seeds are manipulated so they can germinate only once. Saving your own seed becomes pointless. The seed, as we understand it, has been killed.
mehr