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VERANSTALTUNGEN

Freitag, 24.09.2021 | 19:00 Uhr | Berlin
Ausstellung,Bildende Kunst


© 2006
Vernissage Christine Jackob-Marks - Malerei

Beschreibung
Vernissage

Christine Jackob-Marks - Malerei

„Wenn man in die Augen von Tieren schaut, sieht man in ein ganzes Universum.“
Christine Jackob-Marks studierte an der HdK die Abstraktion, das Figurative und Industriedesign. Nach ihrer Tätigkeit als Sozialtherapeutin nahm sie, auch beeindruckt von der Ausstellung „Zeitgeist“ 1982 im Berliner Martin-Gropius-Bau, die Malerei wieder auf und widmete sich der Figuration. Kosmologische Gefilde und real beobachtete Landschaften wurden zum bevorzugten Sujet. Ab 2008 wandte sie sich Tiermotiven zu, angeregt von Kindheitserlebnissen, Zoo-Besuchen, Dokumentarfilmen und eigenen Haustieren. Anhand von Skizzen und Fotografien entstehen ihre oft großformatigen Bilder. Ihre Fähigkeit, den Charakter und das Verhalten von Tieren empathisch zu begreifen, überträgt sie auf ihre einfühlsame Malerei in erdigen, frei gewählten Tönen und in rhythmischem Gestus. Ihre Hunde, Pferde, Elefanten, Affen und Stiere erscheinen in Nahsicht vor neutralem Grund und herausgelöst aus dem eigentlichen Lebensumfeld. Sie betont die individuellen Züge, legt Wert auf den Blickkontakt zwischen den Tieren und zwischen Tier und Betrachter und vermittelt so ihre Achtung gegenüber dem anderen Lebewesen. Mit ihren Tierbildern erweckt sie zudem ein Genre wieder zum Leben, das von der zeitgenössischen Malerei vernachlässigt wird. In den letzten Jahren entstanden abstrakte Arbeiten.

Christine Jackob-Marks, geboren 1943 in Mainz, studierte Malerei an der freien Académie de la Grande Chaumière in Paris und der Hochschule der Künste (HdK) West-Berlin, dann Erziehungswissenschaften an der Freien Universität (FU) Berlin, wo sie beim Jugendpsychiatrischen Dienst in Zehlendorf arbeitete. In ihrer zweiten Ehe war sie mit dem amerikanischen jüdischen Pianisten Alan D. Marks verheiratet. Seit 1984 sind ihre Werke auf Solo- und Gruppenausstellungen zu sehen. Sie lehrte an der HdK und an der Thüringischen Sommerakademie. 1995 erhielt sie mit anderen Künstlerin*innen den ersten Preis des Wettbewerbes „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ in Berlin; das Konzept der Gruppe wurde jedoch nicht realisiert. Jackob-Marks lebt in Berlin und auf Ibiza.

Die Ausstellung ist Teil des Galerieprojektes
Die neue Brücke - durch Chaos und Ordnung zur Freiheit

Michaela Schubert
Galerie Mutare
Giesebrechtstrasse 12
10629 Berlin-Charlottenburg
www.galeriemutare.de
berlin@galeriemutare.de
tel. 0151.27074925