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Industriekultur in NRW
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VERANSTALTUNGEN

Freitag, 24.09.2021 | 16:00 Uhr | Köln
-- Aufführung,Tanz


© 2021, Alessandro de Matteis
St. Gertrud
LandScaping 0.3 / Knoten
Ticket

Beschreibung
In LandScaping 0.3 / Knoten verflechten sich zwei Orte, Materialitäten, Realitäten miteinander, die auf den ersten Blick im Verhältnis einer politisch aufgeladenen Spannung stehen: die Landschaft und schamanistisch informierten Kult- und Handwerkspraktiken verschiedener Gemeinden im Amazonasgebiet und ein zentraleuropäischer Sakralbau aus Beton.

Gemeinsam mit drei Tänzerinnen, die jede auf ihre Weise Erinnerungen und Erfahrungen mit der Vegetation und Kultur der brasilianischen Region verbinden, beschäftigt sich die Choreographin Bianca Mendonça performativ mit traditionellen Praktiken der Verarbeitung der Blätter und Fasern der Tucumã Palme in der Herstellung von kultischen, kunsthandwerklichen und Gebrauchsgegenständen.

Das Motiv der ‚Verflechtung' durchzieht die gesamte Performance-Installation: Die Besuchenden sind eingeladen, ihre eigenen Wege durch eine Ausstellungslandschaft aus Texten, Zeichnungen und Videos zu finden, während sie zugleich Teil einer Live-Performance sind. Dabei begegnen sie menschlichen und nicht-menschlichen Körpern, erinnerten und imaginierten Bewegungen, Stimmen und Gesten aus Gesprächen in der Kunsthandwerker*innen-Gemeinschaft Coroca und Klangwelten, die aus der Begegnung der Tänzerinnen mit traditionellen Instrumenten entstehen.

LandScaping 0.3 / Knoten ist der dritte Teil einer Auseinandersetzung Bianca Mendonças mit ihren Eindrücken, Erfahrungen und Erinnerungen während einer Künstlerinnen-Residenz am Amazonas im letzten Winter. Ausgangspunkt von LandScaping war eine Neugier für Kartographie und Mapping und ihre Möglichkeiten, Bewegungen zu beeinflussen, zu gestalten und zu verändern.

Die choreografische durationale Performace-Installation LandScaping 0.3 / Knoten lässt einen dritten Ort entstehen: einen Raum zwischen Landschaft und Archiv, Kartographie und Mystik, wo Identitäten zwischen europäischen und südamerikanischen kultischen Traditionen im Dialog mit den indigenen Einflüssen und Praktiken beweglich und verhandelbar werden.

Der Zutritt zur Performance-Installation ist jederzeit möglich. Die Besucher entscheiden selbst, wie lange sie verweilen möchten. Coronabedingt gelten für den Besuch die 3-G Regeln.

Installation, Choreographie und Performance: Bianca Mendonça // Performance und Co-Choreographie: Marília Silva, Maria Carolina Vieira, Sara Escribano Maenza // Musik-Komposition: Bruna Cabral; // Klangregie: Vasko Damjanov // Lichtdesign und technische Leitung: Roman Sroka // Foto und Dokumentation: Alessandro De Matteis // Dramaturgische Zusammenarbeit: Constanze Schellow und Valerie Wehrens // Choreografische Assistenz: Renato Sbardelotto // Management, P+Ö: Winfried Hoffmann

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Kunststiftung NRW. Unterstützt von St. Gertrud: Kirche + Kultur, Tanzfaktur Köln

Weitere Informationen: www.biancamendonca.com