Menschen porträtieren war Künstlern aller Jahrhunderte ein Anliegen. Denn authentische Porträts spiegeln nicht nur die Person in ihrer Ganzheitlichkeit, sondern auch die Zeit und Gesellschaft, von der sie geprägt ist wider. Wenn sie gut gemacht sind. Das galt anno dazumal für Rembrandt und Vermeer, das gilt heute für Jim Rakete. Was Jim Rakete macht, wie er Menschen auf Bildern festhält, ihnen noch in einer statischen Momentaufnahme Geist und Dynamik lässt, ist unvergleichlich. Das macht den Berliner so berühmt – und das Kunst- und Kulturzentrum in Monschau so stolz, Ausschnitte aus zwei populären Fotoserien des Kreativen zeigen zu dürfen. „Vertraute Fremde“ und „Stand der Dinge“ sind für gewöhnlich nur in den großen Ausstellungshäusern der Republik zu sehen, machen nun aber in der Eifelperle an der Rur Station. Zur Vernissage hat Jim Rakete sich angesagt. Zusätzlich zu der Gelegenheit, einen der zu Recht populärsten Fotografen der Gegenwart und sein Werk kennen zu lernen, runden Filmausschnitte den Nachmittag ab. Die Ausstellung ist danach zu den üblichen Öffnungszeiten noch bis zum 23. September im KuK der StädteRegion Aachen in Monschau zu sehen.
Der Künstler ist bei der Vernissage anwesend.