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->www.museum-zittau.de
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Kulturhistorisches Museum Franziskanerkloster
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Museum / Sammlung | Veranstaltungsort
Klosterstraße 3
02763 Zittau
 
Dienstag bis Sonntag
10.00 bis 17.00 Uhr


Das Kulturhistorische Museum Franziskanerkloster beherbergt neben der stadtgeschichtlichen Ausstellung und wechselnden Sonderausstellungen als Hauptattraktion das Kleine Zittauer Fastentuch 1573. Dieses ist neben dem Grossen Fastentuch 1472 ein textiler Schatz der Oberlausitzstadt Zittau von europäischer Bedeutung.
Das 15 Quadratmeter große Kunstwerk ist das einzige Fastentuch des sogenannten Arma Christi Typs in Deutschland. Weltweit haben sich von ihm nur sechs Tücher erhalten.
Einzig im Vergleich zum monumentalen Großen Fastentuch (56 Quadratmeter) ist es „klein“ zu nennen. Sein Seltenheitswert übertrifft sogar den des großen Tuches, das dem Feldertyp zugerechnet wird, vom dem es noch 18 vollständig erhaltene Exemplare gibt.
1709 erhielt die Kunst- und Wunderkammer der Zittauer Ratsbibliothek einen eigenen repräsentativen Ausstellungssaal im so genannten Heffterbau am ehemaligen Franziskanerkloster. Damit gehören die Städtischen Museen Zittau zu den ältesten bürgerlichen Museen Mitteldeutschlands. Als eigene Institution und damit als erstes Stadtmuseum Sachsens wurde die Institution 1854 gegründet. Zu den bis heute großenteils erhaltenen Beständen der barocken Raritätensammlung gesellten sich die vom Zittauer Historiker Christian Adolph Pescheck zusammen getragenen Altertümer. Seither wurden die Sammlungen ständig erweitert und umfassen heute eine umfangreiche regionalgeschichtliche und volkskundliche Sammlung mit über 35000 Objekten. Neben bedeutenden Beständen an bildender und angewandter Kunst vom 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart gehören beachtliche Kollektionen Numismatik und Militaria dazu. Einzigartig sind insbesondere die beiden Zittauer Fastentücher, die Teile sind von bedeutenden Sammlungen sakraler Malerei, Plastik, Graphik und liturgischer Objekte. Aus der angewandten Kunst sind die reichen Bestände an Zittauer Zinn (darunter die herausragende Maurerkanne von 1562), an sächsischem und böhmischem Glas, Zittauer Fayencen, Spielzeug sowie Möbeln hervorzuheben. Zunft- und Rechtsaltertümer sowie Zeugnisse der Sepulkralkultur stellen eigene Sammlungsbereiche dar.
Die Klosterkirche beherbergt den einzigartigen Epitaphienschatz, eine Sammlung von mehr als 50 imposanten Gedächtnistafeln aus dem 16. bis 18. Jh. Auf intime und anrührende Weise erzählen sie vom Glauben und Schicksal vergangener Zeiten. Etwa zwanzig weitere Epitaphien werden in der Kreuzkirche gezeigt.