kultur datenbank

Suche

Ein Projekt von:

VERANSTALTUNGEN KULTURSCHAFFENDE EINRICHTUNGEN Bibliotheken Museen Musikszene VIDEOTHEK DIE KULTURDATENBANK DAS NETZWERK GO MOBILE DATENSCHUTZ HOME
PARTNER NEWS
Industriekultur in NRW
Orte, Veranstaltungen, Links und jetzt neu: die Industriegeschichte der Regionen weiter
 

Suchen
EmpfehlenEmpfehlen
DruckansichtDruckansicht
BearbeitenBearbeiten
->www.bahn.de
->#ZWQubmhhYiMjI2xhdHJvcGVzaWVy#

->Stadtplan
->Deutsche Bahn
Wuppertal HBF
<< zurück
Veranstaltungsort
Bahnhofstr.
42329 Wuppertal
 
Der Hauptbahnhof Wuppertal ist der wichtigste Bahnhof im Stadtgebiet Wuppertals. Er liegt an der Strecke Düsseldorf/Köln - Dortmund. Das 1848 erbaute Empfangsgebäude stellt einen der ältesten Vertreter seiner Art dar. Ursprünglich war er der Hauptbahnhof der Stadt Elberfeld und wurde oftmals auch als Station Döppersberg bezeichnet.

Geschichte
Der Bergisch-Märkische Bahnhof um 1855, Lithographie von Wilhelm RiefstahlBereits 1841, wenige Jahre nach der ersten Fahrt einer Eisenbahn in Deutschland, wurde die Eisenbahnstrecke Düsseldorf-Elberfeld in Betrieb genommen. Sie war damit die erste Schienenverbindung in Preußen. Schon bald darauf verlängerte man die Strecke über Hagen nach Dortmund. Dieser Streckenabschnitt wurde von der Bergisch-Märkischen Eisenbahn errichtet, die ab 1857 auch die Verbindung nach Düsseldorf aufkaufte. Ein erstes provisorisches Bahnhofsgebäude reichte schon nach wenigen Jahren nicht mehr. Man entschloss sich zu einem Neubau, der Entwurf von Hauptner und Ebeling wurde 1848 eingeweiht. Um 1900 wurde dem Erdgeschoss ein Hallenvorbau vorgesetzt, der die Architektur empfindlich störte. Diese Grundkonzeption wurde jedoch auch beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg beibehalten, erst mit dem kompletten Umbau des Bereiches Hauptbahnhof / Döppersberg wird sich dies ab 2006 ändern.

Obwohl der Hauptbahnhof nur 5 Gleise besitzt, und damit weniger als andere Bahnhöfe der Stadt, halten hier fast alle durch Wuppertal fahrenden Züge, bis auf die in Wuppertal-Vohwinkel endende S11.


Architektur
Der kleinste Großstadtbahnhof DeutschlandsDer Ursprungbau stellt einen der ältesten Großstadtbahnhöfe Deutschlands dar. Es handelt sich um einen dreigeschossigen Quaderbau, der von turmartigen Eckrisaliten begrenzt wird. Der Haupteingang in der Mitte des Gebäudes wird durch einen viersäuligen Portikus betont, der korinthische Kapitelle und stark antikisierenden Zierrat besitzt. Das Erdgeschoss besaß ursprünglich rundbogige Öffnungen, die rechteckigen Fenster sind noch in je sechs Achsen links und rechts des Portikus angeordnet. Der um das Jahr 1900 angeordnete erdgeschossige Hallenvorbau wurde notwendig, um dem gewachsenen Raumbedarf für Schalter und Wartehallen Rechnung zu tragen.

Die Errichtung des Hauptbahnhofes war begleitet von umfangreichen städtebaulichen Projekten am Döppersberg. So wurde aus dem alten Stadtzentrum durch die Döppersberger Brücke über die Wupper eine direkte Verbindung Stadt-Bahnhof geschaffen.