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Sonja Deutsch
Bildende Kunst
Was ist Kunst, Theater, Musik, Bilder?
Mitteilung, miteinander teilen. Setzt voraus reflektieren, was will ich teilen mit anderen. Setzt voraus Sprache entwickeln, Bildsprache. Setzt voraus Interesse, was interessiert mich. Setzt voraus Schulung, Schulung des Sehens.
Ich begann im Jahr 1987, kaufte Acrylfarben und Leinwand, malte als erstes zwei Bilder aus Träumen.
Eigentlich hatte ich immer in meinem Leben gemalt und gezeichnet, aber von da an besuchte ich Seminare, überwiegend bei dem Künstler und Hochschuldozenten Jobst Tilman. Freies Zeichnen, Malen, Collagieren nach Akt, Stillleben, auch Landschaft. Frei heißt, das Bild war das Ziel, nicht die Abbildung, wichtig: die Qualität des Striches, der Malerei.
Wenn ich spazieren ging, interessierten mich Strukturen, Spuren, die der Regen auf dem Fußweg hinterließ in der Anordnung des Sandes, der Steinchen und Stöckchen, Spuren, die Rost auf Eisen erzeugt, Spuren der Verwitterung an Wänden, auch Strukturen der Baumrinden. Prozesse.
Im Atelier das Prozessuale, Schicht um Schicht, ich arbeitete mit Kaschierungen, tiefere Schichten durchdrangen die höheren, Einsickerungen an den Rändern, Bildtiefe nur durch Schichtungen, keine Räumlichkeitsillusion, keine Gegenstände, Erinnerungen an Landschaftliches, Pflanzliches, selten figürlich.
Im Urlaub, zum Malen und Zeichnen habe ich Papier mitgenommen, Chinatusche, Aquarellfarben. Malte, was ich sah: Landschaft, Pflanzen, manchmal Personen.
Flow: es gab Tage, da entstanden 20, 30 Bilder zu einem rein bildnerischen Thema, eines entwickelte sich aus dem anderen, Aquarell auf Papier.
1999/2000: In einer beruflich und persönlich schwierigen Situation das Überlebensprojekt für meine künstlerische Arbeit: jede Woche einige Bilder 20 x 30 cm auf Papier 40 x 50 cm, mit unterschiedlichen Materialien (Stiften, Tusche, Aquarell, Collage, auch Acrylfarbe), insgesamt kamen 403 zusammen, fast alle nichtfigürlich, konkret. Ich nehme die Bilder heute wieder auf in meine Arbeit um mit den damals angedeuteten Themen weiterzuarbeiten und sie mit den aktuellen Themen in Beziehung zu setzen.
Seit 2006 kommt eine neue Dimension dazu: Selbstbild, Autobiographie, Menschen in der Stadt.
Ich schreibe bewusst „dazu“, denn für mich sind Abstraktes und Figürliches kein Widerspruch. Unser Denken ist Abstraktion, auch wenn wir über ganz konkrete Dinge nachdenken. Malen ist Denken und Wahrnehmen und Denken und Tun. Ich untersuche zugleich mich, meine Erinnerungen, meine Empfindungen und die konkret bildnerischen Probleme, Figur und Fläche, Farbigkeit, Kontraste, Malerische Dichte und Flüchtigkeit.
Deutlich wichtiger ist mir die Ruhe im Bild geworden, das Kontemplative, die Sensibilität.
Den vergangenen Geschehnissen auf die Spur kommen, zeichnend und malend reflektieren. Zwei Situationen überlagern und dadurch neue Beziehungen schaffen, eine im abstrakten Sinne weitere Dimension hinzufügen. Untersuchungen zur Wahrnehmung: warum passt einiges besser zusammen, anderes nicht, was ist nötig, damit Neues zu Altem Kontakt aufnimmt, Abstraktes zu Figürlichem, die obere zur unteren Schicht.
Dabei nutze ich auch eigene Fotografien und Familienfotos.
Ich arbeite überwiegend mit Acrylfarben auf Baumwolltuch oder Aquarellfarben oder Chinatusche auf Papier. Die Formate reichen von 20 x 30 cm bis 1,5 x 10 m. Zurzeit arbeite ich auf eher handlichen Formaten von 60 x 80 cm bis 130 x 130 cm.
1992
Ile de Noirmutier Floridees: ''Calla''
1998
Kunst und Kultur im AKHarburg: ''Spuren''
2001
Kunst und Kultur im AKHarburg: ''Zeichnungen nach Landschaft''
2011
Hamburger Senatskanzlei: ''Beobachtungen''
2001
Kulturzentrum Marstall (AHrensburg): ''MAKE-UP''
2003
Rathaus Ahrensburg ''Natur''
1987 - 1994
Ausbildung bei Jobst Tilman
2007 - 2013
Teilnahme an Sommerakademien in Böhlen / Thüringen:
Freies Arbeiten
Meine Themen:
2007 Wanderbilder
2010 Mein Körper im Bild
2011 Lebensgeschichten
2012 Mein Großvater
2013 Im Wald