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Hartmut Schörghofer
Theater
Der gebürtige Salzburger Hartmut Schörghofer studierte zuerst Innenarchitektur in Linz und im Anschluss Bühnenbild an der Universität Mozarteum Salzburg. In seiner Studienzeit begann er eine Assistenztätigkeit für Karl-Ernst Herrmann und Peter Mussbach. Seit 1989 ist er als Bühnen- und Kostümbildner international erfolgreich tätig. Daneben gestaltete er Ausstellungen für die Salzburger Festspiele und das Münchner Stadtmuseum. Vor allem als Bühnenbildner schuf er sich einen internationalen Namen, von Lyon bis Dresden und von Monte Carlo bis Stockholm. Erwähnt seien von vielen Arbeiten „The Rake's Progress“ an der Volksoper Wien, Verdis „Falstaff“ und Puccinis „Madama Butterfly“ an der Semperoper Dresden, Brittens „Turn of the Screw“ in Graz, R. Strauss' „Daphne“ in Salzburg und am Staatstheater Karlsruhe, Verdis „La Traviata“ an der Opéra du Rhin Strasbourg, und Dvoráks „Rusalka“ am Theater Erfurt und der Canadian Opera Company Toronto, Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ an der Staatsoper Hamburg, Tschaikowskys „Pique Dame“ und „Eugen Onegin“ am königlichem Opernhaus in Stockholm und immer wieder Mozart (u.a. in Salzburg, Innsbruck, Darmstadt, Dresden, Halle, Aachen und Dortmund). Immer stärker faszinierte Hartmut Schörghofer das Feld der Opernregie – in Zusammenhang mit eigener Raumgestaltung – als eigenständig konzipierte Gesamtkunstform in ungewöhnlichem Ambiente. Jüngste Beispiele dafür sind seine Inszenierung von Wagners „Der Ring des Nibelungen“, „Die Walküre“ und Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ in Budapest sowie Glucks „Orpheus“ und Mysliveceks „L’olimpiade“ am Nationaltheater Prag. Seit dem Studienjahr 2014/15 ist er außerdem Professor an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz und Leiter einer Klasse für Bühnengestaltung. An der Deutschen Oper am Rhein entwarf Hartmut Schörghofer 2009 die Bühne für Stein Winges Inszenierung von Verdis „Un ballo in maschera“, in der Saison 2021/22 zeichnet er verantwortlich für das Bühnen- und Kostümbild von Giordanos „Andrea Chénier“.