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Simone Sterr
Theater
Simone Sterr, geboren 1970, machte ihre ersten Theatererfahrungen in der Dramaturgie am Stadttheater Konstanz bei Ulrich Khuon und Hans-Jürgen Drescher in Mannheim. Nach einem Studium der Neueren Deutschen Literatur und Philosophie in Köln und verschiedenen Arbeiten in der Freien Szene wurde sie mit 23 Jahren verantwortliche Dramaturgin des Schloßtheaters in Celle. Nach Regiearbeiten in Hannover, Konstanz, Pforzheim und Erfurt wurde sie in Celle Künstlerische Leiterin der Spielstätte Malersaal. Anschließend wurde sie Spartenleiterin des Kinder- und Jugendtheaters am Stadttheater Würzburg, dann Dramaturgin und Regisseurin am Stadttheater Gießen. 2002 übernahm sie als damals jüngste Intendantin der Republik die Leitung des Theaters der Stadt Aalen, 2005 wechselte sie in gleicher Funktion an das Landestheater Tübingen, dass sie bis Sommer 2014 leitete und dort immer auch als Regisseurin und Dramaturgin tätig war. Seit der Spielzeit 2015/16 ist sie leitende Dramaturgin im Schauspiel am Theater Bremen und betreute hier u. a. die Produktion von Lot Vekemans „Gift. Eine Ehegeschichte“ (Regie Samuel Weiss) und Simons Stephens „Pornographie“ (Regie Klaus Schumacher), die deutschsprachige Erstaufführung von Tom Lanoyes „Gas. Plädoyer einer verurteilten Mutter“ in der Regie von Alize Zandwijk, die Uraufführung „Ännie“ von Thomas Melle und in der vergangenen Spielzeit u. a. Armin Petras‘ „Love you, Dragonfly“ und die Uraufführung von „Shirin und Leif“ von Akin Sipal.